FREIE WÄHLER wollen Höhenbegrenzung von Windkrafträdern wieder festlegen

In seiner Sitzung am 16.12.2010 hatte der Rat der Gemeinde Ganderkesee die bis dahin geltende Höhenbegrenzung für Windkraftanlagen in Grüppenbühren, Bergedorf und Hengsterholz aufgehoben. Bereits in der o.a. Ratssitzung hatten die FREIEN WÄHLER als einzige Fraktion gegen diesen Beschluss gestimmt. Die FREIEN WÄHLER begründeten ihre ablehnende Haltung zu diesem Beschlussvorschlag seinerzeit damit, dass sich die mit der Flächennutzungsplanänderung einhergehende Zulässigkeit höherer Windkraftanlagen nachteilig auf die Anlieger (Schattenschlag und zusätzlicher Lärm) auswirke. Dem wurde in der Diskussion entgegengehalten, dass sich bei höheren Anlagen ja auch der Abstand zu Wohnbebauung und schutzbedürftigen Einrichtungen vergrößern würde. Damals war bei 100m Anlagen ein Mindestabstand von 500 m vorgegeben. Das bedeutet, die fünffache Höhe. Bei Anlagen von 200 m würden also 1000 m Abstand einzuhalten sein.

In seiner Sitzung am 16.12.2010 hatte der Rat der Gemeinde Ganderkesee die bis dahin geltende Höhenbegrenzung für Windkraftanlagen in Grüppenbühren, Bergedorf und Hengsterholz aufgehoben. Bereits in der o.a. Ratssitzung hatten die FREIEN WÄHLER als einzige Fraktion gegen diesen Beschluss gestimmt. Die FREIEN WÄHLER begründeten ihre ablehnende Haltung zu diesem Beschlussvorschlag seinerzeit damit, dass sich die mit der Flächennutzungsplanänderung einhergehende Zulässigkeit höherer Windkraftanlagen nachteilig auf die Anlieger (Schattenschlag und zusätzlicher Lärm) auswirke. Dem wurde in der Diskussion entgegengehalten, dass sich bei höheren Anlagen ja auch der Abstand zu Wohnbebauung und schutzbedürftigen Einrichtungen vergrößern würde. Damals war bei 100m Anlagen ein Mindestabstand von 500 m vorgegeben. Das bedeutet, die fünffache Höhe. Bei Anlagen von 200 m würden also 1000 m Abstand einzuhalten sein.

Zwischenzeitlich erachtet die rot-grüne Landesregierung die zwei- bis drei-fache der Höhe als erforderlichen Mindestabstand für ausreichend. Hieraus ergibt sich eine ganz andere Bewertung hinsichtlich der Höhenbegrenzung von Windenergieanlagen.

Es zeigt sich nun, dass die generelle Aufhebung von Höhenbegrenzung ein Fehler war. Die Grundlage für den Ratsbeschluss von 2010 ist verändert. Leidtragende sind derzeit  die Anwohner rund um den Windpark Grüppenbühren.

Die Fraktion FREIE WÄHLER Ganderkesee beantragt daher, die Höhenbegrenzung von Windenergieanlagen innerhalb der Gemeinde Ganderkesee erneut zu prüfen und für jeden Einzelfall neu festzulegen. Dieser Antrag ist im nächsten Ausschuss für Gemeindeentwicklung zu behandeln.